Nachhaltigkeit
Mit fortschreitendem Brand steigern natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte (NRWG) ihre Leistungsfähigkeit, indem sie die Rauchschicht stabil halten und den Abzug von Wärme und Rauch kontinuierlich verbessern. Diese Geräte sind oft in Lichtkuppeln, Flachdachfenstern oder Lichtbändern integriert und erfordern in der Regel keine zusätzlichen Verstärkungen der Dach- oder Fassadenkonstruktion. Sie können sowohl in Neubauten als auch in Bestandsgebäuden problemlos integriert werden, was sie zu einer flexiblen und kosteneffizienten Lösung macht. Darüber hinaus ist die Integration von Photovoltaik-Lösungen (PV) möglich, was die Energieeffizienz weiter steigern kann.
Mit fortschreitendem Brand steigern natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte (NRWG) ihre Leistungsfähigkeit, indem sie die Rauchschicht stabil halten und den Abzug von Wärme und Rauch kontinuierlich verbessern. Diese Geräte sind oft in Lichtkuppeln, Flachdachfenstern oder Lichtbändern integriert und erfordern in der Regel keine zusätzlichen Verstärkungen der Dach- oder Fassadenkonstruktion. Sie können sowohl in Neubauten als auch in Bestandsgebäuden problemlos integriert werden, was sie zu einer flexiblen und kosteneffizienten Lösung macht. Darüber hinaus ist die Integration von Photovoltaik-Lösungen (PV) möglich, was die Energieeffizienz weiter steigern kann.
Natürliche Rauchabzugsanlagen haben den Vorteil, dass sie über wenige mechanische Teile verfügen, was sie weniger störanfällig macht und den Wartungsaufwand reduziert. Nach der Installation sind keine aufwendigen Messungen, Einstellungen oder Kalibrierungen erforderlich, was die Betriebskosten zusätzlich senkt. Im Vergleich zu Löschanlagen benötigen Entrauchungsanlagen erheblich weniger Platz, da sie ohne zusätzlichen Flächenbedarf direkt in die Dach- oder Fassadenkonstruktion integriert werden können.
Ein weiterer Vorteil von Entrauchungsanlagen ist, dass sie keine Löschwasserschäden verursachen. Da kein Löschwasser zum Einsatz kommt, entfällt die Notwendigkeit, kontaminiertes Löschwasser zurückzuhalten oder kostenintensiv zu entsorgen. Dies reduziert nicht nur die unmittelbaren Kosten, sondern auch die Umweltbelastung.
Werden neben den baurechtlichen Anforderungen auch die Anforderungen der Sachversicherer erfüllt, kann er dies in seiner Risikobewertung berücksichtigen. Dies trägt zu einer langfristigen Senkung der Betriebskosten bei und verbessert die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens. So stellen Rauch- und Wärmeabzugsanlagen eine nachhaltige Investition dar, die nicht nur den Brandschutz verbessert, sondern auch betriebswirtschaftliche Vorteile bietet.
Im Brandfall entfällt ein hoher Anteil der Schäden auf Folge Schäden durch Ruß, korrosive Gase, Verschmutzungen. Siehe auch „Gesundheit und Wohlbefinden“- Gefahren durch Rauch.
Der Gesamtverband der Versicherer (GDV) und der VdS zeige in der VDS 3400 – Vermeidung von Schäden durch Rauch- und Brandfolgeprodukte – Gefahren, Risiken, Schutzmaßnahmen auf, dass im Zeitraum 2004 bis 2013 mehr als 50 % der Folgeschäden durch Ruß, korrosive Gase usw. verursacht wurden.
Auszug aus der Großschadenstatistik 2004 – 2013
Quelle: VDS 3400: Vermeidung von Schäden durch Rauch- und Brandfolgeprodukte – Gefahren, Risiken, Schutzmaßnahmen
- Folgeschäden (z.B. durch Ruß, korrosive Gase und Verschmutzungen) 47,7%
- Sonstiges / unbekannt 36,8%
- Anhäufung brennbarer oder explosionsgefährlicher Stoffe 24,6%
- Bauteile aus / mit brennbaren Baustoffen oder mit unzureichender Feuerwiderstandsfähigkeit 19,5%
- Späte Brandentdeckung / späte oder erschwerte Brandbekämpfung 14,7%
- Ungenügende bauliche Trennung 9,4%
- Explosion 4,8%
In einer aktualisierten Fassung der Statistik, veröffentlicht in Schadensprisma 3/2018 (7) geht man bei den Schadensaufwänden plus Selbstbehalt für den Zeitraum 2008 bis 2017 sogar von einem Anteil von mehr als 59 % aus.
Es ist weiter eine deutliche Steigerung der Sachschäden festzustellen: mit 1,5 Mrd. Euro im Jahr 2012 auf 2,9 Mrd. Euro im Jahr 2022.
Neben den Schäden an den Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen sind viele Güter und Waren empfindlich gegenüber Rauch- und Brandfolgeprodukten.
Auch hier können Rauch- und Wärmeabzugsanlagen mögliche Schäden reduzieren oder sogar verhindern und damit zur Nachhaltigkeit eines Unternehmens beitragen.
Da die baurechtlichen Anforderungen an die Entrauchung und die Wärmeableitung in erster Linie auf die Unterstützung der Brandbekämpfung ausgerichtet sind, müssen darüber hinaus bestehende Anforderungen an Schutzziele, wie sie beispielsweise auch im Rahmen einer Nachhaltigkeitsbetrachtung eines Unternehmens bestehen, in einen separaten Fachplanung „Entrauchung“ formuliert werden.
Neben den baulichen Anforderungen, die erforderlich sind, um Schäden durch Rauch zu reduzieren, gehört die strikte Begrenzung der Rauchausbreitung durch eine Rauchabschnittsbildung zu den grundsätzlichen Maßnahmen, um Rauchschäden zu minimieren. Neben einer reinen Betrachtung der Flächen (z.B. max. 1600 m² Rauchabschnittsfläche) kann es auch sinnvoll sein, bestimmte Risiken (Lagergut, Waren, Maschinen, Anlagen usw.) durch entsprechende Rauchabschnittsbildung und Entrauchung zu schützen.